ABENTEUER MOUNT EHEverest

1 x Wolke 7 ohne Absturz bitte!

Seid ihr gerade so richtig verliebt? Schwebt ihr auf Wolke 7, dem Ehehafen entgegen oder sogar schon angekommen? So schön soll es bis ans Lebensende bleiben, oder? Und dann … Bautz ... Alltag! Es könnte alles so schön sein, wenn ER nicht immer den Klodeckel offen lassen würde oder SIE Ihre 3458 Paar Schuhe nicht in der ganzen Wohnung verstreuen würde. Warum muss ER Sonntags immer das Schwiegermonster einladen? Und warum geht SIE immer gleich an die Decke, sobald das Thema xy aufkommt? Kennt ihr, oder? Fakt ist, dass es genau diese Szenarien in vielen Beziehung gibt. Fakt ist aber auch, dass ihr es selbst in der Hand habt und viel dafür tun könnt, dass euer Alltag harmonisch abläuft, dass ihr den anderen „lesen“ könnt und dass ihr wirklich ein Leben lang glücklich miteinander bleibt. Wie das geht, lernt ihr bei uns. Kommt mit uns auf die Reise … eure gemeinsame Wanderung zum Mount Eheverest. Wir bereiten euch gut vor, besprechen die Route, statten euch perfekt mit Equipment aus und geben euch Tipps für unterwegs.

 

Also, lasst euch ein auf das Abenteuer „Mount Eheverest“.

Eure Tourguides Betti und Steffi freuen sich schon auf euch!

19.01.2021

Dein Frust. Mein Frust. 

Uns begegnen täglich Menschen und nicht selten begegnet uns damit auch ihr Gefühlsleben. Es ist nicht immer leicht, die Wut und den Frust von unserem Gegenüber auszuhalten. Aktuell denke ich da an zahlreiche Gespräche rund um Corona, den Lockdown und die Konsequenzen dieser Situation. Viele dieser Gespräche prasseln unerwartet auf uns ein und nicht selten Kosten sie uns viel persönliche Energie und bringen unsere eigenen Gefühle ins Wanken. Am Ende bleibt oft nur das Gefühl von Hilflosigkeit. 

 

Eine Entscheidung für mich. 

Tief durchatmen. Das bewusste Luft holen soll dich daran erinnern, dass du jetzt eine Entscheidung treffen darfst. Diese Entscheidung solltest du immer für dich und nach deinen persönlichen Ressourcen treffen. 

  • Bin ich bereit hinzuhören, was mein Gegenüber gerade zu sagen hat?
  • Kann ich mich darauf konzentrieren?
  • Interessiert mich das Thema oder die Gefühlslage meines Gesprächspartners?
  • Habe ich genug Energie für dieses Gespräch?

Es ist eine Herausforderung eine Entscheidung zu treffen, die für dich angemessen ist und mit der Konsequenz umzugehen. 

Es ist leicht sich gegen dich selbst und dich für andere zu entscheiden, weil wir dann nicht für uns selbst einstehen müssen. 

Diese Entscheidung verrät also mehr über dich selbst, als du zunächst vielleicht ahnst. 

 

Ich bin bereit hinzuhören. 

Gut zuzuhören ist das schönste Kompliment, das man seinem Gegenüber machen kann!

Wenn wir aktiv zuhören, dann bringen wir folgende Haltung zum Ausdruck:

  • Ich bin bereit, dir gut zuzuhören
  • Ich will mich auf das, was du sagst, konzentrieren!
  • Ich habe Interesse an dir und dem, was du sagst

Zeig, dass du jedes Wort hörst, was gesagt wird. Frag nach, wenn du etwas nicht nachvollziehen kannst. Deine Anteilnahme kannst du durch kleine Aufmerksamkeits-Reaktionen wie „Ja“, „Hmmm“, „okay“, „Aha“, „Oh“, „interessant“ zum Ausdruck bringen. Damit zeigst du, dass du noch an dem Gespräch teilnimmst und interessiert bist. 

 

Kaum etwas ist für uns emotional so entlastend, wie ein offenes Ohr und eine starke Schulter. 

 

Wie kann ich das Gespräch fortführen, ohne das es mich belastet?

Distanz ist das Zauberwort. Mach dir bewusst, dass dein Gegenüber gerade starke Emotionen rund um sein Thema durchlebt. Es geht nicht um dich und du musst auch nicht die Probleme lösen. Es reicht vollkommen, wenn du deinem Gesprächspartner Raum gibst, dass er sein Empfinden, seine Wut, seinen Ärger ausdrücken darf. Sei da und zeig, dass du nachvollziehen kannst, dass die Situation viele Gefühle beim Anderen aufwühlt und das absolut in Ordnung ist. 

Wenn dir eine Frage gestellt wird, lass dein Gegenüber die Antwort selbst liefern. So hast du die Möglichkeit das Gespräch fortzuführen, ohne dass du dich selbst zu sehr involvieren musst, wenn du nicht dazu bereit bist. 

 

Dieses Gespräch tut mir nicht gut.

Du spürst ein klares Nein bei deiner Entscheidung. Ich empfehle dir offen und authentisch zu sprechen. Teile mit, was dich dazu veranlasst nicht an diesem Gespräch teilzunehmen. Drücke dein Verständnis für das Bedürfnis deines Gegenübers aus und teile deine aktuellen Bedürfnisse mit.

11. Januar 2021 

Der Lockdown geht weiter

Die aktuelle Situation fordert uns weiter heraus. 

Wir sind mit Sorgen, Ängsten und stetig mit Einschränkungen konfrontiert. 

Wie können wir einen guten Umgang mit dieser Herausforderung finden, um psychisch fit zu bleiben?

 

5 Schritte für einen gesunden Umgang mit dem Corona-Frust:

  1. Beobachte dich und deine Empfindungen. Welche Gefühle kannst du wahrnehmen?
  2. Lass dieses Gefühl zu. Ignoriere es nicht und schiebe es nicht beiseite. Nimm dein Gefühl wahr und verurteile dich nicht dafür, dass du es empfindest.
  3. Gemeinsam aushalten. Du bist nicht allein. Uns fällt es deutlich leichter schwierige Herausforderungen des Lebens zu bewältigen, wenn wir wissen, dass auch andere damit konfrontiert sind und einen Umgang damit finden müssen. Tausch dich aus!
  4. Was denkt es in dir? Beobachte deine Gedanken. Was spricht es in dir? Schreib diese Gedanken auf und betrachte sie näher. Formuliere deine Gedanken anschließend neu, so dass du einen wohlwollenden Umgang mit dir und der Situation hast. Das was du denkst, entscheidet darüber, was du fühlst.
  5. Nimm die Herausforderung an, die sich dir bietet und formuliere daraus ein positives Ziel, auf das du dich konzentrieren kannst.